Wenn das Schaf mal nicht frisst, dann blickt es in die Welt. Es starrt. – Nur wohin? Es schaut bekanntlich ins Nichts. Es setzt sich also – mehr oder weniger bewusst – der Betrachtung der reinen Leere aus. (So verstanden ist das Schaf ein extrem mutiges philosophisches Lebewesen.)
Und welchen Ausdruck *) verleiht der Blick ins Leere einem Schafsgesicht?
Und wie schaut das KrafftMeier-Schaf „aus der Wäsche“, aus dem Fellkleid?
Verträumt, nachdenklich, bockig oder vielleicht doch nur blöd?
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*) Robert Musil: „Der sichtbar gestaltete Ausdruck hoher Zustände ist dem der Blödheit nicht unähnlich.“
