Nicht ohne Grund fordert heute der Kunde Kind, dass alles, was man ihm schenkt und womit man seine Welt möbliert, nett-freundlich-lieb sein muss. Diesem Diktat unterliegt selbstverständlich auch das KrafftMeier-Schaf.
Von einigen fürsorglichen Großeltern und Enkelkindern wird nun mein Schaf als Produkt mit einem „bösen“ Blick beschrieben.
Diese Einschätzung würde ich gerne als ungewolltes Kompliment begreifen. Denn „blöde“ und „entrückt“ *) ist eben nicht „lieb“.
– Sollte es mir vielleicht tatsächlich gelungen sein, meinem Schaf einen charakteristischen, schaf-typischen Gesichtsausdruck zu geben?
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*) Robert Musil identifiziert bekanntlich zwei einander scheinbar widersprechende Ausdrucks-Qualitäten: blöde („Blödheit“) und / oder entrückt („Ausdruck hoher Zustände“).
