Der Blick in die Liste der 10 beliebtesten Tierarten bei Kindern zeigt folgende Reihenfolge: 1. Pferde, 2. Schildkröten, 3. Tiger und Löwen, 4. Wale und Delfine, 5. Hunde und Katzen, 6. Hasen und Kaninchen, 7. Pinguine, 8. Affen, 9. Papagei, 10. Fische.
Die Natur des einen oder anderen Lieblingstiers verbietet die Haltung im Haus – oder im Stall oder Swimmingpool nebenan. Tiger und Löwen, Wale und Delfine, Pinguine und Affen sind deshalb richtig heiße Kandidaten für den Plüschtier-Zoo im Kinderzimmer.
Im Vergleich zum lebendigen Haustier haben die plüschigen Tier-Lieblinge eine ganze Reihe von Vorzügen. Sie fressen nichts, beißen nicht, kratzen nicht, vertragen sich mit allem und allen, brauchen keine Dressur, machen weder Lärm noch Dreck, sind EN-zertifiziert und und und.
Und nicht wenige Erwachsene leben ihre Kuschelbedürfnisse weiter aus, indem sie die Plüschtiersammlung aus dem Kinder- irgendwann ins Wohnzimmer umsiedeln und auch dort weiterhin mit viel Liebe hegen und pflegen.
Und Achtung: Erste Prototypen von Pflegerobotern in Tiergestalt werden bereits heute zur Heim-Arbeit geschickt.
Das Plüschtier-Spielzeug hat sich also emanzipiert. Aus der netten kleinen Plüschrobbe als Einschlafhilfe für das Kleinkind ist der kuschlige Sofa-Partner für Erwachsene geworden. Und im Altenpflegeheim wartet die therapeutische Plüsch-Sattelrobbe „Paro“, die in der Betreuung von Menschen mit Demenz eingesetzt wird. Es gibt also einige gute Gründe, über die ganz persönliche Bedeutung von Plüschtieren nachzudenken.
