1.Mose 27Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie, einen Mann und ein Weib. 28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
„Nur aus wahnwitzigem Stolz und aus Halsstarrigkeit (können wir) uns selbst den Vorrang vor den anderen Lebewesen geben.“ (Michel de Montaigne, 1533 bis 1592)
„Der Menschen ältere Brüder sind die Tiere.“ (Johann Gottfried Herder, 1744 bis 1803)
„Freue dich (Mensch), höchstes Geschöpf der Natur, du fühlest dich fähig, ihr den höchsten Gedanken, zu dem sie schaffend sich aufschwang, nachzudenken.“ (Johann Wolfgang von Goethe, 1749 bis 1832)
„Ein Tierfreund zu sein, gehört zu den größten seelischen Reichtümern des Lebens.“ (Richard Wagner, 1813 bis 1883)
„Er (der Mensch) ist durchaus keine Krone der Schöpfung: jedes Wesen ist, neben ihm, auf einer gleichen Stufe der Vollkommenheit … Und indem wir das behaupten, behaupten wir noch zu viel: der Mensch ist, relativ genommen, das missratenste Tier, das krankhafteste, das von seinen Instinkten am gefährlichsten abgeirrte …“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1844 bis 1900)
„Ich fürchte, die Tiere betrachten den Menschen als ein Wesen ihresgleichen, das in höchst gefährlicher Weise den Tierverstand verloren hat.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche, 1844 bis 1900)
„Die Sache der Tiere steht höher für mich als die Sorge, mich lächerlich zu machen. Sie ist unlösbar verknüpft mit der Sache des Menschen und zwar in einem Maße, dass jede Verbesserung in unserer Beziehung zur Tierwelt unfehlbar einen Fortschritt auf dem Wege zum menschlichen Glück bedeuten muss!“ (Emile Zola, 1840 bis 1902)
„Ich glaube, es wird das Letzte, das Allerletzte in meinem Leben sein, das mir noch Eindruck macht: Tiere.“ (Elias Canetti, 1905 bis 1994)
„Es ist fast schmerzhaft für mich zu wissen, dass ich nie wirklich herausfinden kann, wie die Materie beschaffen ist oder die Struktur des Universums. Das hätte es für mich bedeutet, mit einem Vogel sprechen zu können. Diese Grenze zu überschreiten, wäre für mich das größte Glück.“ (Claude Lévi-Strauss, 1908 bis 2009)
„Der Mensch der Moderne triumphiert über das Tier und bezieht einen Großteil seines Selbstbewusstseins jetzt von der gelungenen Unterwerfung der Tiere.“ (Peter Hamm, geb. 1937)
