Ausgestorbene Produkte*) (b) Flatter-Objekte

*) bei Bedarf auch wieder zu beleben.

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Die starke Nachfrage Mitte der 1990er-Jahre nach Schwingtieren und Flatter-Objekten begleitete vermutlich einen Trend, der bis heute Bestand hat: die Möblierung des Außenbereichs. Zwischen Wintergarten und Gartenhäuschen entstanden deutschlandweit  innerhalb weniger Jahre  Außenplätze mit komfortablen Sitz- und Essmöbeln, überdacht von Sonnensegeln, beleuchtet mit unzähligen Windlichtern, Lampen oder Fackeln, temperiert mit Heiz-Strahlern oder Feuerkörben. In die derart bewohnbar gemachten Gärten passten all die dekorativen Objekte, die man als Gastgeschenk zur Garten-Party mitbringen konnte. Von der Rosenkugel über den Gartenzwerg bis zum Windrädchen reichte die Palette der Präsente, die nun auf dem Rasen, in der Hecke oder im Blumenbeet zum Hingucker wurden. Was zwischenzeitlich als Sammlung netter Erinnerungsstücke erlebt wurde, entwickelte sich allmählich für viele zum Weggucker. Der Garten musste entrümpelt werden. Wie im Haus, in der Wohnung stellte sich nun auch im Außenbereich die Gestaltungsfrage: Wie richte ich meinen Garten geschmackvoll ein? Wie möchte ich meinen Garten stylen?

Im Zuge derartiger Überlegungen verschwanden auch die Schwingtiere und Flatter-Objekte wieder. Nur dort, wo sie ihre ursprüngliche Aufgabe als die kleine Schwester der Vogelscheuche erfüllen sollen, haben sie auch heute noch ihren Platz.