Der besondere „Schatz“ im Arbeitsbuch Nr. 8 verbirgt sich hinter dieser Skizze, für das Foto illustriert mit einem kleinen Holzobjekt (links oben): exotisches Holz, fantastische Farbigkeit, tolles Muster, handgemalt, an einem Ende ergänzt mit zirka 10 dünnen Plastikschläuchen. (Diese waren ursprünglich lichtgelb und sind – auch in der dazu passenden Kiste, in der sie im Dunkeln aufbewahrt waren, – bis zur Unkenntlichkeit gealtert und hart und mürbe geworden.)
Das Zauberwort ZOLO gehört zu diesem phantastischen Ding. Teil eines kunstvollen, vielteiligen Steckspiels, das immer schon zu kostbar und zu schade war, um gespielt zu werden. (> Extrabeitrag ZOLO 1 / ZOLO 2)
Die freundschaftliche Beziehung zwischen ZOLO und MEMPHIS belegt eher zufällig die Umschlaggestaltung des Buches Sottsass Associati, dva, Stuttgart 1988.
Das Gesamtkonzept von ZOLO hat meine Arbeit einige Jahre lang ebenso motiviert wie der Designtrend, der von MEMPHIS kreiert wurde.

