Meine Bewunderung für die Kunst von Wolf Erlbruch begann – eher zufällig – mit diesem Motiv aus „Die fürchterlichen Fünf“, 1. Auflage 1990. (Zu den Betreibern der „Pfannkuchen-Bude mit Musik und Tanz“ gehören – neben der Ratte (Ukulele) – die Hyäne (Saxophon), die Pfannkuchenbäckerin Kröte, die Fledermaus (Gesang) und die Spinne („Kunst“-Pfeiferin).
„Bringt mir bitte eine Ratte mit!“, bat ich meine Familie, als diese zu einer Lesung Erlbruchs ins Tübinger Landestheater aufbrach. Und ich hatte das Glück. Auf einem grünen Notiz-Zettel, eine Widmung, eine Bleistiftzeichnung, eine Ratte.
Im Lauf der Jahre verlor das Papier seine Farbe. Die Zeichnung wurde dadurch zunehmend „schöner“.

