… sonst wär’s nicht mein Beruf.“ Carl-Friedrich Trautwein.
Trautwein führt die Gerberei in der 13. Generation. Dass der 1650 gegründete Handwerksbetrieb bis heute erfolgreich bestehen konnte, ist weit mehr als ein Zufall. Vor allem in den vergangenen 100 Jahren sind für die deutschen Gerber immer wieder vermeintlich sichere Absatzmärkte weggefallen. Für‘ s Überleben war ständige unternehmerische Anpassungsfähigkeit gefragt.
Aktuelle Abnehmer der Gerberei Trautwein, die im Jahr bis zu 50 000 Schaffelle verarbeitet, sind vor allem Versandhäuser von Naturtextilien.
„Im Moment sind wir sorgenfrei.“ Doch man müsse sich ständig neu orientieren und bereit sein, mit der Zeit zu gehen. Trotzdem oder gerade deshalb liebt Trautwein seinen Beruf: „Es macht mir einfach Freude, aus einem eigentlich dreckigen Produkt etwas Schönes zu machen.“
Die KrafftMeier-Schafe mit echtem Fellbezug profitieren maßgeblich von dieser Leidenschaft. Dass Trautwein mit „meinem“ Schaf für seine Handwerkskunst wirbt, verstehe ich auch als Zeichen besonderer Wertschätzung.
