Zwei Großtrends entdecken die Experten. Der Hang vieler Künstler zu unbedingter Digitalität und – als Gegenpol – die Handwerklichkeit als Schaffensprinzip. Die Kunst der Kunstgewerbler sieht möglichst handgemacht aus. Gesägt, geklebt, gehäkelt, geschreinert, geschweißt. Als Beiwerk gibt es Rost, Staub oder Schmutz; Spuren der Herstellung und des Gebrauchs. Derartiges beschwört Vergänglichkeit als dekorativen Schein, der nur in der Aura des Musealen akzeptiert wird.
