Wollknäuel + Schaf .
So könnte die bildliche Übersetzung der Wortschöpfung „Knäuel-Schaf“ aussehen. Ein Logo. Passend für einen Woll-Laden.
So könnte die bildliche Übersetzung der Wortschöpfung „Knäuel-Schaf“ aussehen. Ein Logo. Passend für einen Woll-Laden.
In der Zeichenschule von Hans Witzig haben auch zwei Engel ihren Auftritt. Mit „Punkt, Punkt, Komma, Strich“ entwickelt Witzig einen Engel-Typ, der einem Püppchen aus dem Kinderzimmer ähnelt. Das gezackte Lätzchen unter dem Kinn, die kurzen Ärmchen, die dünnen, langen Beine und die Schleife im Haar erzeugen die Illusion eines geflügelten Puppenmädchens, eines Engelchens. Einige […]
Wieder eine der typischen Ableitungen. Die Nachfrage gibt dazu die Richtung vor. Ausgangssituation: die Verkaufserfolge der Zaunlatte. Darauf folgte die Tischlatte und darauf folgte das Lättchen. Formal haben diese Figuren das Latten-Korsett abgelegt. Andererseits zeigen sie optisch immer noch viele Ähnlichkeiten mit der Tisch- oder der Zaunlatte. Einige Motive, z.B. der Esel oder der Elefant, treten nur […]
Das Quadrat legt es nahe. Reihung, Staffelung, Gruppenbildung. „Ballung – Streuung“. Muster.
So kommt eins zum andern. Der Schädel, der Kopf, das Gesicht, der Körper. Frontal, seitlich. Dann erst die Entdeckung des Quadrats. Das Quadrat gibt weitgehend die Proportionen vor. Dabei bleibt das Schaf das Maß aller Dinge. Und es bleibt erkennbar. Erinnert sogar an verschiedene Varianten der Miniatur-Schafe aus Buchenholz.
Anreger, Auslöser war das Logo von Wollmeister_Berlin. Ein Schafsgesicht, das aus einer relativ komplexen Gitterstruktur entsteht. Aufgabenstellung: Wie viele und welche Linien sind ausreichend, um ein Schaf erkennbar zu machen? Schädelform, Nase, Ohren, Augenpartie, Mund.
… auch zu diesem Anlass, muss man sich etwas einfallen lassen. Sehr einfallsreich ist das Bildchen nicht.
Redensarten, Wörter: „Geistesblitz“, „Erleuchtung“, „Idee“, „Einfall“, … Ein willkommener Anlass für grafische Spielereien. Hier im Überblick.
Diese Redensart hat vermutlich ihren Ursprung in verschiedene Bibelstellen im Alten und im Neuen Testament. Das biblische Bild beschreibt die Erkenntnis durch den Glauben. Die aktuelle Verwendung der Redensart macht einen Prozess des Verstehens anschaulich, indem man plötzlich etwas begreift, versteht, sieht oder durchschaut, was einem zunächst völlig unklar war, was sich bisher im Dunkeln befand. […]
… jemandem geht ein Licht auf. Christoph Niemann hat in seinem 2018 bei Diogenes erschienenen „Wörter“-Buch den Leser u.a. dazu aufgefordert, sich „ein neues Bild für ein Wort“ einfallen zu lassen. Der Illustrator, Graphiker und Autor verbindet seine Zeichnung mit dem Wort „Idee“. (in: Christoph Niemann: Wörter, Zürich (Diogenes) 2018, S.202)