„Die Sache der Tiere steht höher für mich als die Sorge, mich lächerlich zu machen, sie ist unlösbar verknüpft mit der Sache der Menschen, und zwar in einem Maße, dass jede Verbesserung in unserer Beziehung zur Tierwelt unfehlbar einen Fortschritt auf den Wege zum menschlichen Glück bedeuten muss! Wenn alle Menschen eines Tages auf der Erde glücklich sein sollten, so können sie davon überzeugt sein, dass alle Tiere mit ihnen glücklich sein werden.“
Quelle: Peter Hamm: Welches Tier gehört zu dir? München/Wien (Hanser) 1984
Peter Hamm stellt dieses Zola-Zitat seiner „Arche“ voran; einer Sammlung von Gedichten und Kurzprosa aus vielen Jahrhunderten und Sprachen. Es geht um die Annäherung an „das Tier“ in seiner Fremdheit und seinem Zauber.
Die vielfältigen literarischen Versuche können – unvollständig, wie sie sind – Auskunft darüber geben, wie die Sympathiebeziehung bzw. die auf ewig unvollendete Gemeinschaft von Mensch und Tier erklärt oder verstanden werden kann.
(Dabei sind äußerliche Übereinstimmungen völlig ohne Bedeutung.)
