„Ein Adventskranz : das ist ein aus grünen Zweigen geflochtener Kranz, in den vier Kerzen eingesteckt sind, die an einem bestimmten Termin, den Adventssonntagen, nacheinander entzündet werden.“ *)
Ausgehend von dieser Definition des Tübinger Kulturwissenschaftlers Hermann Bausinger und anhand der darin enthaltenen vier Elemente des Brauchs sind die Unterschiede zum x-mas-cross recht einfach zu bestimmen:
Verzicht auf grüne Zweige, stattdessen Massivholz. („Auf nadelnde Tannenzweige legt niemand Wert.“)
Lichter, vier einfache Kerzen, sind zentraler Bestandteil. („Kerzenschein ist unverzichtbar.“)
Der Kranz, der Kreis wird durch das gekreuzte Holz ersetzt. („Das handwerklich klug gekreuzte Holz bietet einige spielerische Möglichkeiten.“)
Die Vordeutung auf das Weihnachtsfest bleibt Aufgabe der Phantasie des Nutzers. („Egal ob Sternendraht, Deko-Engelchen oder Glaskugeln; alles, was auf Weihnachten hinweist, wertet das x-mas-cross festlich auf.“)
*) Hermann Bausinger (1980): Der Adventskranz – Ein methodisches Beispiel
Quelle: https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/47613
