Kunst und Design

Im Kontext der von ihr mit initiierten Ausstellung „Lunapark. Design Island“ thematisiert die Kunsthistorikerin Chiara Savino u.a. den Zusammenhang zwischen der Bildenden Kunst und dem „Contemporary design for kids“ bzw. dem exklusiven Objekt-Design. Dabei nutzt der Designer gezielt die Bekanntheit und den damit verbundenen Wieder-Erkennungswert eines populären Kunstwerks. Ganz nebenbei – aber selbstverständlich gewollt – werden durch diese Methode das Objekt und sein Urheber in den Rang der Kunst bzw. des Künstlers gehoben. Durch den (gewünschten) Kauf erlebt sogar der Objekt-Besitzer eine Aufwertung. Die Limitierung der Objekt-Produktion verstärkt diesen Effekt. Ein Übriges passiert durch Nachrichten über sensationelle Preise von „Design-Klassikern der Moderne“ bei Auktionen.

Quelle: https://blog.naver.com/interpark_art/221345819999

Das von Studio 65 für das Label Gufram entwickelte Objekt-Möbel ist inspiriert und profitiert von der Aura der Bildenden Kunst ganz allgemein bzw. der international bekannten Künstler. (Salvatore Dali oder Andy Warhol sei Dank.)