Meier . Germany … klein, speziell, provinziell

In einem Text, der von Thomas M. Müller beim Carlsen Creative Campus 2015 vorgetragen wurde, konnte ich lesen, der bekannte Grafiker und Illustrator habe vom Inhaber eines Cafés, Clubs oder Restaurants folgende Geschichte gehört:

Die „location“ irgendwo in Kalifornien, in der ein sehr spezieller Musik-Mix gespielt wurde, erfreute sich immer größerer Beliebtheit. Der Inhaber wurde daraufhin ermuntert, Filialen zu gründen oder – wenigstens – seine Musik auf CDs oder im Netz verfügbar zu machen. Und er solle doch exportieren und expandieren.

Der Club-Chef stellte all diesen Empfehlungen seine ganz eigene Unternehmer-Philosophie entgegen, indem er feststellte: „Für mich kommt es darauf an, klein und speziell zu bleiben“.

Diese Haltung könnte – so kommentiert Müller – lächerlich wirken, wäre da nicht die vielleicht grundlegende Einsicht, dass der Wert einer menschlichen und lebenswerten Welt gerade in der Differenz besteht.

Vielleicht steckt darin auch das Erfolgsgeheimnis von Meier.Germany: ein kleines und ganz spezielles Unternehmen in der schwäbischen Provinz.

(… eines der ersten Logos in der Firmengeschichte. Signifikant das damalige Erfolgsprodukt, das Schaukelpferd.)