Ach ja, der „Clown-Stuhl“. Mein Hintergedanke damals war der Einstieg in die Produktion von (Kinder-)Möbeln. Damit wäre eine – von mir dringend gewünschte -maschinelle Aufrüstung zur Möbel-Schreinerei („Möbel-Manufaktur“) verbunden gewesen. Die notwendigen Investitionen und Entwicklungsaufgaben hat das schwäbisch denkende Familienunternehmen gescheut. Aus heutiger Sicht eine unternehmerisch nachvollziehbare Entscheidung, die aber das Produkt-Design nachhaltig eingeschränkt hat und der Produkt-Entwicklung bis heute enge Grenzen vorgibt. (Die verfügbaren Maschinen – und Materialien – definieren die Entwicklung einer Design-Sprache.)
Zum Clown-Stuhl gab es noch den passenden Clown-Tisch und ein Clown-(Kinder-)Bett. Die drei Teile wurden vom Stoffe-Anbieter „elbersdrucke“ erstmals im Rahmen der „heimtex“, Frankfurt präsentiert. Die Clown-Möbel waren ein Blickfang des Messe-Stands. Obendrein in Verbindung mit den von mir gestalteten Stoffen, selbstverständlich mit Clown-Motiv. Die Dekoration war ein toller Erfolg. „Meine“ Stoffe wurden kilometerweise verkauft. – Und dabei ist es dann geblieben. (vgl. u.a. Beitrag vom 08. August 2017)
