Oster-Lamm

Das Oster-Lamm steht in engem Zusammenhang mit dem alttestamentlich gebotenen Opfer eines Lammes, das vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten geschlachtet und gegessen wurde. Aus diesem traditionell jüdischen Opfer-Ritual wurde im Christentum das österliche Gedenken an das „Agnus Dei“, an den Opfertod des Gottessohnes.

Ausgestattest mit einer Siegesfahne ist das Lamm ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi; für die Überwindung des Todes.

Ganz profan symbolisiert das Schaf – und weit mehr noch das Lamm oder das Lämmchen – ein Wesen, das alles erduldet, alles mit sich machen lässt. In der menschlichen Zivilisations-Geschichte hat das Schaf bzw. Lamm seit jeher als Sinnbild der Reinheit, der Unschuld, der Geduld und der Sanftmut seinen Platz.