
Nach eigener Aussage startete Fedor Shustov 2017 mit einer kleinen Familienwerkstatt in St. Petersburg sein Schaf-Projekt. Zunächst kam er mit einem Schaukelschaf auf den Markt. Unklar, was tatsächlich Auslöser für das „Rockinglamb“ war. Das Schaukelschaf von Povl Kjer war Shustov vermutlich nicht unbekannt. Ähnlichkeiten sind gegeben. Ein Hinweis darauf fehlt.
Ganz anders beim Bekenntnis zur Lalanne-Schaf-Kollektion. Auf der Suche nach einer Erweiterung seiner Produktpalette wurde das kleine Unternehmen offensichtlich bei Lalanne fündig.

Die aktuelle ROCKINGLAMB-Werbung spricht den Zusammenhang in Wort und Bild ganz offensiv an: „Lalanne-style“, Lalanne-Fotos. Mit seiner erklärten „Liebe zur Kunst“ von Lalanne verknüpft Shustov ein Anliegen, nämlich den Interessenten weltweit einen Kunst-Genuss zu ermöglichen.
Dabei ist das Vergnügen an der Interpretation des „Lalanne-Stils“ überschwänglich. ROCKINGLAMB variiert nicht nur die Qualität und die Farben des Fells, Vielfalt bestimmt auch die Wahlmöglichkeiten des Holzkörpers, entweder natur, schwarz oder auch rosa.
Auf dem Etsy-Marktplatz ist ROCKINGLAMB international präsent. Welchen Anteil die Lalanne-Verwandtschaft an der Nachfrage hat? Darüber kann man nur spekulieren.