„Starckes Design“ …

… hat verschiedenen Anforderungen zu genügen: Es ist sinnvoll (Es erfüllt einen echten Zweck.), nachhaltig (Es belastet die Umwelt nicht unnötig.), ethisch (Es steht im Dienst der Menschen.), zugänglich (Es ist für viele Menschen verfügbar.) und emotional (Es spricht Herz und Verstand an).

Philippe Starck meint, dass „gutes Design“ für alle zugänglich sein sollte, nicht nur für eine wohlhabende Elite. Er propagiert ein „demokratisches Design“, das bedeutet: Design ist nicht nur Luxus, sondern soll das Leben aller Menschen verbessern. Für Starck hat ein Objekt nur dann Daseinsberechtigung, wenn es sinnvoll ist. Reines Dekor lehnt er ab. Ein Gegenstand muss eine Funktion haben – und diese so einfach und effizient wie möglich erfüllen. (Funktionalität vor Dekoration) Starck entwirft mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein. Er stellt sich die Frage: Braucht die Welt wirklich dieses Produkt? Seine Designs sollen langlebig, umweltfreundlich und Ressourcen schonend sein. (Nachhaltigkeit und Verantwortung) Trotz aller Ernsthaftigkeit bringt Starck oft verspielte, überraschende Elemente in seine Produkte, um Emotionen zu wecken und den Alltag zu bereichern. (Humor und Poesie) Starcks Entwürfe sind häufig minimalistisch. Dabei geht es ihm offenbar um Klarheit und Ehrlichkeit im Design. (Reduktion auf das Wesentliche)