Vorsicht Kunst! Achtung Kunsthandwerk.

Erst zum Abschluss der Einrichtung des Meier.shops habe ich diesen sehr persönlichen, ironisch gemeinten Warnhinweis platziert: „Vorsicht Kunst!“ (oben links)

Beschreibung: Klaus Staeck: Vorsicht Kunst (1983) gewölbtes Emaille-Schild, schwarz/gelb Format 20/20 cm Auflage: unlimitiert, auf Rückseite fortlaufend nummeriert und signiert

Bekanntlich bietet die aktuelle Bildende Kunst immer wieder Anregungen, wie auch aus einfachen Materialien faszinierend schöne Dinge und Räume gestaltet werden können. Dort habe ich mich, wenn möglich, schamlos bedient. Ähnlichkeiten oder Kunstschaffen sind nicht gewollt.

Meine Produkt-Entwicklung und meine  shop-Dekorationen sind im Grundsatz sehr pragmatisch. Sie basieren auf den Gegebenheiten des Unternehmens. Und sie folgen einem „ökologischen Imperativ“, der „schon immer“ meine Arbeit bestimmt hat.

(Zugegeben: Die Versuchung, diese Art der Selbstbeschränkung aufzugeben, taucht immer mal wieder auf, zumal die Kunden von einem Unternehmen „modische“ Veränderung erwarten. Andererseits entfaltet das konsequente Festhalten an den selbst gewählten Prinzipien und am „traditionellen“ Handwerk eine Energie, die mit dem anhaltenden Geschäftserfolg noch wächst.)

„Vorsicht Kunst!“ soll also den Verdacht abwehren, ich wollte Kunst machen und wüßte nicht, was das Kunsthandwerk von mir verlangt.