Bitte … ein Schaf (16) .
… unbekannter Zeichner. Eine sehr gelungene Darstellung.
… unbekannter Zeichner. Eine sehr gelungene Darstellung.
Ronald Searle gelingt auf besonders eindrucksvolle Weise die Darstellung der Doppeldeutigkeit in der Schafsnatur: Ausdruck „hoher Zustände“ oder Ausdruck „der Blödheit“. Gibt es dafür eine „natürliche“ Erklärung? Haben diese Schafe auf ihrer Wiese vielleicht ein Gräslein gefunden, das sie derart „berauscht“ hat? Andererseits geht’s in Searle’s Schafwelt auch idyllisch nüchtern zu: Schafe beim Kartenspielen (Ausschnitt).
Zeichnung Rotraut Susanne Berner. (Quelle: Engel & anderes Geflügel 2, rororo) Illustration (Ausschnitt) zu einem kleinen vorweihnachtlichen Gedicht: „Schlaf, Kindle, schlaf! / Da draußen ist ein Schaf / da draußen ist ein Lämmle / auf einem grünen Tännle. / Schlaf, Kindle, schlaf!“
Auch sie ist ein MUSS in dieser Sammlung. Auch sie stellt bevorzugt keine Schafe sondern Hasen, Hühner, Katzen oder Hunde in den Mittelpunkt ihrer Geschichten, Zeichnungen und Illustrationen: Rotraut Susanne Berner. Heidschnucke, Linolschnitt. Gehörntes Mutterschaf (oben) und Lamm (unten). Berner-typisch sind diese Linolschnitte nicht, aber bemerkenswert.
Friedrich Karl Waechter, Meister des Cartoons, des Bilderbuchs und des Theaters, darf in meinem persönlichen Sammelsurium nicht fehlen. Dabei gehört das Schaf nicht gerade zu den von ihm bevorzugten tierischen Protagonisten. „Wer hat die schönsten Schäfchen?“, fragt der Mond (Bild 1). Inmitten seiner Herde antwortet der Schäfer selbstbewusst „Ich“ (Bild 2).“WER?“, die wütende Nachfrage von oben […]
… darf man das? – ich hab’s gemacht. – Die Versuchung war einfach zu groß. Das Vorbild (rechts) stammt von Tomi Ungerer.
In einer Galerie der schönsten grafischen Erfindungen zum Motiv „Schaf“ dürfen Arbeiten von Tomi Ungerer nicht fehlen. Der Großmeister der unterschiedlichsten grafischen Stilmittel muss mit mehr als nur einem Beispiel vertreten sein. Demnächst also noch mehr „Tomi-Schafe“.
„Tiere waren seit jeher Kunst-Anreger und Kunst-Akteure.“ (Peter Hamm) Irgendwo zwischen Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“) und Peter Hamm („Welches Tier gehört zu dir?“) liegt vermutlich auch eine Antwort auf meine persönliche Frage: Wie kommt einer wie ich, der nicht zeichnen kann, auf’s Schaf? Meine zeichnerische Beschäftigung mit dem Motiv war anfangs genauso dilettantisch und naiv wie das […]
Ein Kuscheltier für Jungen und Mädchen. „little Linda“ mit Ohren, Händen, Füßen aus Plüsch für ihn in Himmelblau und in Süßrosa für sie. (Eine Version* wird es nicht geben.) Diese Geschlechts-Spezifikation ist weniger eine Spielerei als ein nachdrücklicher Wunsch der Kundschaft.
Bei der Entwicklung eines Produkts spielt für mich die Entwurfszeichnung eine wichtige Rolle. Das Zeichnen simuliert in gewisser Weise den Prozess der Produktherstellung. („Wie realisiere ich das, was ich gerade zeichne?“) In der Regel tauchen dann bei der Herstellung des Prototyps nur noch wenige „neue“ Probleme auf. Bis zur gefälligen Zeichnung vergeht dann immer noch […]