I like sheep .
Das Schaf ist inzwischen „mein Ding“. Für mich völlig überraschend, dass ich mich mal auf ein „Ding“ so total festlege. Auf das Schaf. Ausgerechnet. Spießig, piefig, miefig, einfältig – ertragreich, einträglich.
Das Schaf ist inzwischen „mein Ding“. Für mich völlig überraschend, dass ich mich mal auf ein „Ding“ so total festlege. Auf das Schaf. Ausgerechnet. Spießig, piefig, miefig, einfältig – ertragreich, einträglich.
Von CARDELAINE (gefunden) zu madeleine (optimiert). Sorry Cardelaine. Ich kann’s einfach nicht lassen.
Beim Finden eines Logo, das den schönen deutschen Namen Meier kreativ interpretiert, kam ich zum Ei. Urform, Symbol. Aus einem Ei, markiert mit einem M und gedoppelt durch eine Schattenfläche, wird Meier. M + ei bzw. + eier = Meier. Auch als haptisches und/oder dekoratives ästhetisches Objekt hat das Ei Potenzial.
Engel, mit Silberhaar, oder Schutz-Engel, mit Blondhaar. Eine extreme gestalterische Herausforderung. Nett, süß und lieb. Aus Holz – wie geht das denn? Haarmaterialien und Federflügel machen die Aufgabe zwar etwas einfacher. Aber es bleibt immer noch das Gesicht. Die Vorgabe aus der „Zeichenstunde für Kinder“ von Hans Witzig ist für mich das Maß aller Engel. […]
Das Ziel: Eine möglichst weitgehende Einheit von Foto- und Wort-Optik. In jedem Fall: Eine nette Spielerei. Im besten Fall: eine doppelter Qualitäts-Beweis und eine Verstärkung des Wieder-Erkennungswerts.
Drei Größen haben sich tatsächlich etabliert. Erwartet hatte ich dies nicht. Und eine Version u20 – unter 20 cm – liegt im Entwurf vor. Alpaka, minimini u20. Nach meiner Erfahrung ist eine Produktidee dann prototyp-reif, wenn die Zeichnung für mich selbstverständlich geworden ist. u20 könnte es also schaffen.
Bild > Wort. Bild-Wort, weil ohne das Bild eines „Dings“ im Kopf des Gestalters (Fantasie-Bild) alles Weitere, das Wort bzw. die entsprechende Buchstabenfolge nicht in Gang kommt. Entscheidend ist dabei das Gesicht bzw. der Kopf des „Dings“. Er sollte so markant sein s.u., dass die Zuordnung des Gezeichneten zum Gemeinten gelingt.
Wort > Bild. Ausgangssituation für die Gestaltung ist eine bestimmte Buchstabenfolge, die das Wort bildet. Das optische Potenzial des einzelnen Buchstabens provoziert dann die bildliche Umgestaltung seiner Form im Bedeutungszusammenhang. Sokann das „U“ zum Euter einer Kuh oder zur Höhle für einen Kauz werden; das „K“ kennzeichnet für mich auch Teile eines Katzen-Gesichts, das „W“ […]
Wie verdeutlicht man den Unterschied zwischen Wortbild und Bildwort? Die Gegenüberstellung liefert endlich Klarheit. Entscheidend sind die verschiedenen Ausgangssituationen: einerseits die Buchstabenfolge, das Wort, andererseits die Bildidee und die in das Fantasie-Bild eingezeichneten Buchstaben.
In meiner Zusammenstellung begegnen sich zwei recht unterschiedliche Schafe in ganz ähnlicher, sitzender Pose. Dabei hält das Ronald Searle-Schaf (links) die Arme gefaltet im Schoß, während das Maren Profke-Tier die ausgestreckten Arme lässig entspannt vor dem Oberkörper hängen lässt. Searle hat seinem Schaf einen verschlafenen, leicht dümmlichen Gesichtsausdruck verordnet, während das Profke-Schaf den Blick des […]