Schaffell, Dichtungsgummi, Buchenholz, Filz und Farbe bilden die Zutaten für ein kleines Objekt, das als „Piepmatz“ Einzug in das Sortiment von Meier . Germany hält. Das Zusammenspiel von einigen „armen“ Materialien ergibt ein ästhetisch überraschendes und faszinierendes Produkt, das dem innovativen Design-Anspruch – im Sinne einer „artigianato povero” – gerecht wird. Piepmatz lebt also von Holz, Filz, Fell, Gummi und etwas Farbe.
„Artigianato povero“, diese Bezeichnung nimmt Bezug zu dem Begriff „Arte povera“, einer Kunstströmung, die Ausgang der 1960er Jahre entstand und in den heiligen Hallen der europäischen Museen die Ästhetik des Alltäglichen, des Gewöhnlichen, des „Armen“ (povera) inszenierte und damit faszinierte. Materialien wie Erde, Glassplitter, Holz, Bindfaden u. ä. entfalten im musealen Umfeld einen im Alltag unbeachteten optischen Reiz.
