Schon immer war der Engel für mich eine ganz besondere Herausforderung. An dieser Gestaltungsaufgabe bin ich viele Jahre immer wieder – mehr oder weniger kläglich – gescheitert. Der Engel blieb trotzdem ein Muss.
Er gehört schließlich zu Weihnachten. Die Nachfrage ist durch den Kalender programmiert. Im Vorfeld der Weihnachtstage ist die Bereitschaft Geld auszugeben besonders ausgeprägt. „Engel“ dürfen ‚was kosten.
Der Engel ist darüber hinaus an 365 Tagen im Jahr ein fester Begriff. Unabhängig davon, ob man an seine Existenz glaubt.
Bis ich den Engel – unabhängig von Weihnachten – gedanklich im Alltag platzieren konnte, hat es ebenfalls einige Zeit gedauert. Dabei ist es doch so einfach. Blonde Locken an Stelle der Silberhaare und ein eindeutiges Hinweis-Schildchen. Das ist er: Der Engel für jede (Geschenk-)Gelegenheit: Der „Schutzengel für: _____________ .“
Engel: groß, klein, ganz klein. Engel: stehend, sitzend, schwebend. Entscheidendes Gestaltungsmerkmal ist die Materialkombination und die damit verbundene Farbgebung: helles Holz, Federn, Haare – weiß, silbern oder blond.
