Schafe_paarweise (a) .

Wie gelingt es, ein massentaugliches Produkt so zu gestalten, dass auch paarweise Beziehungen, ein Familien- oder Herdenleben attraktiv inszeniert werden können? Oder anders gefragt: Wie verleiht man einem massenhaft hergestellten Produkt Individualität, die selbst dann erhalten bleibt, wenn das Produkt „in Massen“ auftritt? Tausende Soldaten in Hab-Acht-Pose auf dem Paradeplatz, tausende Schoko-Nikoläuse aufgereiht auf dem […]

„Arche-Cars“ .

Die höchste Auszeichnung für eine Produkt-Gestaltung ist die Bezeichnung Arche-Typ. („ArcheToys“) Der Arche-Typ ist automatisch auch Klassiker. Jedes Folge-Produkt muss es sich gefallen lassen, ganz automatisch am „Ur-Typ“ gemessen zu werden. Ob diese „cars“ dem Anspruch gerecht werden und als Arche-Typen („Urbilder“) gelten können, bleibt die Frage. Die Vermarktung scheint dies selber nicht entscheiden zu […]

Schattenspiel Pferd .

In dem kleinen Buch „Schattenspiele“ von Paster / Neijens sind meiner Meinung nach 4 eindrucksvolle Tier-Schatten enthalten. Das Pferd, der Pferdekopf gehört dazu. Diese Silhouette entsteht aus einer relativ leichten Gestaltung. Beide Hände kommen zum Einsatz; wichtig dabei sind vor allem die beiden Daumen, um mit den Ohren wackeln zu können, und ein kleiner Finger, um […]

Floris Hovers .

… ikonic toys. Während Michel Aroutcheff mit seinen Autos immer auch Typen-Erkennbarkeit erreichen möchte, strebt Floris Hovers nach einer vielfältigen Fahrzeug-Abstraktion: Limousine, Lastkraftwagen, Omnibus u.ä. Modisch chic ist die Farbgebung. In Verbindung mit der reduzierten Formgebung entstehen hübsche Hingucker.

Abstraktion – Pseudo-Erkennen .

Man erfährt zunächst, was man sehen soll. Und damit wird das Erkennen eingeleitet und geprägt. „Das könnte / muss doch das Krokodil sein?!“ „… der Eisbär?!“ oder „… der Löwe?“ So funktioniert ein Pseudo-Erkennen. Der Test im Hinblick auf eine – trotz Abstraktion – gelingende Wahrnehmung entfällt. „Das könnte / muss doch das Krokodil sein?!“, „… der […]

hyper-Abstraktion .

Abstraktion ist ein Gestaltungs-Prozess mit dem Ziel, alles Überflüssige wegzulassen, um das (für das Wieder-Erkennen) Notwendige, das „Wesentliche“ sichtbar zu machen. Der niederländische Designer Floris Hovers hat mit den „WOODEN ANIMALS“ einen sehr spannenden Abstraktionsversuch unternommen (, der meines Erachtens zumindest stückweise viel zu weit und deshalb ins Leere geht.) Hier findet Erkennen so statt, […]

Schattenspiel Ente .

… (k)ein Kinderspiel. Abstraktionsvermögen vorausgesetzt. „Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand bilden den oberen Teil des Kopfes. Der Ringfinger ist der obere Teil des Schnabels, kleiner Finger und Daumen ergänzen den unteren Teil.“ Einhändig und mit etwas Geschick kann dann dieser Enten-Kopf entstehen. Die Abstraktion wirkt überzeugend. D.h. die Ente erkennt man sofort.