Probleme macht die Beschreibung der Fellfarbe: Hellgrau-Braun, Grau-Braun, Dunkelgrau-Dunkelbraun.
Jedes naturfarbene Fell ist irgendwie anders. Schwierigkeiten gibt es bereits dann, wenn für das Fellkleid zwei zueinander passende Felle gefragt sind. Tatsächlich bietet die Natur eine derartige Fülle von Brauntönen und Braun-Schattierungen, die eine typisierende Kennzeichnung beinahe unmöglich machen. Für den Verkauf, für die Bestellung im Internet-shop ist dies ein Problem.
Man könnte ausschließlich auf gefärbte Felle ausweichen. – Nichts gegen Rosa, aber auf die Faszination der Naturfarben zu verzichten, verbietet sich.
Eine Katastrophe ist in jedem Fall die fehlgeleitete Liebe des Kunden. Er hat sich anhand des Katalog-Fotos in „sein“ Alpaka verliebt. Aber genau dieses Foto-Modell steht nicht mehr zur Verfügung. Es hat schon längst einen anderen Besitzer. Um einen Kauf-Interessenten also nicht zu enttäuschen, empfiehlt es sich, das individuelle Fellkleid, bevor es mit dem Alpaka-Körper verbunden ist, als konkrete Entscheidungshilfe für den Interessenten zu fotografieren und dann seine Zustimmung abzuwarten.
Dieses Verfahren unterstreicht und betont die Klasse des Produkts. Es erhöht seine Wertigkeit, indem es seinen Unikat-Charakter herausstellt. Und im besten Fall bekommt der Kunde ein – seiner Meinung nach – noch viel schöneres Alpaka-Exemplar als das im Katalog abgebildete.
