Katalog 1987, Fotos (5) .

Spielerische Restholz-Verwertung und Deko-Köpfe für Brillen- und Hi-Fi-Boutiquen. Auftragsarbeiten, die vor allem eine Botschaft transportier(t)en: „Der Kunde wünscht – ‚wir‘ machen es möglich.“ Dieses Versprechen ist heikel und konflikthaltig, wenn die Person, die eine Machbarkeit zusagt, das Gewünschte nicht selber machen muss. Der Direkt-Auftrag ist für den Designer zugleich Wertschätzung, Chance und möglicher Stress-Faktor. Die […]

Katalog 1987, Fotos (3) .

Die Lust auf Herausforderungen und einige positive Erfahrungen erklären den Zusammenhang zwischen dem Kutschen-Pferd, einer Kuh und einem Kamel in Lebensgröße. Nachdem ich das Pferdebein und andere Körperteile nicht nur auf dem Papier sondern auch handwerklich geschafft hatte, war der Weg über das Kuh- zum „Kamel“-Bein nicht mehr sehr weit. Und nachdem mir eine Stilisierung […]

Katalog 1987, Fotos (2) .

Auf den Fotos des Jahres 1987 sieht man nicht nur verschiedene Varianten der Schafe in Lebensgröße, sondern auch einen weiteren zukunftsweisenden Schritt: die ersten Schafe in Miniaturgröße. Miniaturisierung und Naturmaterial Fell? Beide Vorgaben schließen sich nicht aus, wenn man lange genug experimentiert. Materialsuche, Schnittmuster-Entwicklung, „neue“ Befestigungstechniken und geduldiges Ausprobieren führen zu einem vorzeigbaren, machbaren und […]

Katalog 1987, Fotos (1) .

Pferde mit Fellbezug bildeten bis 1980 – bis zum Auftauchen des Krafftmeier-Schafs – das Alleinstellungsmerkmal von Meier Spielwaren. Meier, das waren Schaukelpferde. Durch meine Produkt-Entwicklung verloren die Pferde, genauer die Schaukelpferde ihren Traber-Fuß (1982), gleichzeitig gewannen die Pferde einiges an Körpergröße (Kutschenpferd) und Standard-Qualität (Fräs- und Stanzformen). Die Modifikation des Fell-Pferds zum Plüsch-Pferd mittels einer […]

KM-DESIGN Erfolgsgeschichte (2) .

Der Vergleich des im Sommer 1982 fotografierten Sortiments mit den Artikeln, die im Januar 1983 auf der Preisliste auftauchen, verdeutlicht die Dynamik meiner Design-Aktivitäten in dieser Zeit. Im August war die „Sau“ nur Vorbote einer Artikel-Gruppe mit Jute-Optik, die dann im Winter 1982 realisiert wurde: Hengst, Hahn, Huhn, Ente und Gans. Diese vier und andere […]

Faltblatt-Fotos 1982: Schafe .

Das Jahr 1982 ist für mich das offizielle Geburtsjahr der Krafftmeier-Schafe. Zu diesem Zeitpunkt war die Familie in allen drei Größen komplett: Schaf, kleines Schaf, Lamm; alle „stehend“, in zwei Größen „grasend“, als Lamm zudem „naseweis“. Durch die Ausstattung mit Naturfellen stand auch die einseitige Zielrichtung „Spielwaren“ bzw. Kinderzimmer zur Diskussion. Plötzlich standen auch Schaufenster, […]

KM-DESIGN Erfolgsgeschichte (1) .

Das Probe-Sortiment von 1980 umfasst lt. Preisliste genau fünf Artikel in KM-DESIGN, weitere zehn sind traditionelle Meier Spielwaren. Um den Bekanntheitsgrad der neuen Artikel zu steigern, setzte Meier zunächst Produktfotos ein. In der ersten Hälfte des Jahres 1982 konnte man allerdings dem wachsenden Kunden-Interesse mit Fotos allein nicht mehr nachkommen. In der Zwischenzeit waren es […]

KM-DESIGN Visitenkarte Krafftmeier .

Wenn ich mir meine Karte im Postkartenformat heute anschaue, dann bin ich überrascht von der Fülle der Bezüge (und meinem peinlichen Bemühen um Tierähnlichkeit). Krafftmeier 1983. Das ist einiges: Identifikation des Gestalters mit seinen Motiven: Schaf (1.Zeile), Schwein (2.Zeile) und 3. Zeile (weißer Bildkasten mit den Maßangaben 3,0 x 3,3). Kommentarzeile 1: „So weit haben […]

KM-DESIGN Probestück und -sortiment 1980 .

„Nur der Markterfolg entscheidet.“ Deshalb war es relativ mutig, beim Design ganz ungewöhnliche Wege zu gehen. Alle vier Entwürfe zeigten Neues. Neue Formen, neue Materialien, neue Materialkombinationen – zumindest für Meier Spielwaren. Das erstmals 1980 auf der Nürnberger Spielwarenmesse präsentierte Sortiment war ab dem ersten Messetag Gesprächsthema. Ein Reizobjekt: der Elefant. Er war ursprünglich mit […]

1000. Beitrag auf Instagram .

Dem Schaf verdanke ich zwar nicht alles, aber sehr viel. Die Reaktionen auf meine Instagram-Beiträge zeigen (im äußerst bescheidenen Rahmen) den relativ hohen „Likes“-Wert dieser Objekt-Familie. Wahrscheinlich werde ich deshalb auch in Zukunft die Geschichte dieser Objekte in trend-getriebenen Zeiten sehr aufmerksam beobachten und dokumentieren.